Medizinische Dienste und Notfalldienste in Bayern

Für Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es in Bayern über 400 Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen. Darunter befinden sich allgemeine Krankenhäuser sowie Fachkliniken. Der Rettungsdienst untersteht in Bayern dem Staatsministerium und wird teilweise vom Freistaat Bayern finanziell unterstützt. Zur Finanzierung der Gesundheitseinrichtungen dienen in erster Linie die Beiträge aus der gesetzlichen Krankenversicherung der Patienten.

Flächendeckende Gesundheitsversorgung

Unter den 400 Krankenhäusern in Bayern befinden sich sechs Universitätskliniken. Die Kliniken verfügen insgesamt über 73.000 Betten und 4.000 teilstationäre tagesklinische Einheiten. Rund zwei Drittel dieser Einrichtungen werden von Kommunen, den Landkreisen oder den Bezirken getragen. Das restliche Drittel wird durch gemeinnützige Vereinigungen und Stiftungen finanziert. Die Krankenhäuser unterteilen sich in Krankenhäuser für verschiedene Versorgungsstufen sowie in Fachkrankenhäuser. Letztere haben sich auf die Behandlung bestimmter Krankheiten spezialisiert. Zu den derzeit sechs Unikliniken in Bayern gehören

University Hospital Regensburg - Medizinische Dienste und Notfalldienste in Bayern

* die Uniklinik Erlangen

* die Uniklinik München

* die Uniklinik Regensburg

* die Uniklinik Würzburg

* die Universitätsklinik Augsburg

Die Uniklinik Augsburg gilt fungiert erst seit dem Jahr 2018 als Universitätsklinik. Einige Krankenhäuser in Bayern haben ganz besondere Versorgungsschwerpunkte. Zu den wichtigsten Bereichen gehören dabei die Versorgung von Risikoneugeborenen, die Versorgung von Brandverletzten, die Kinder- und Jugendpsychiatrie, Schlaganfallstationen, neurologische Rehabilitationsstationen für Schädel- und Gehirnverletzte sowie Transplantationszentren.

Notfalleinrichtungen

In den bayrischen Landkreisen und Gemeinden gibt es insgesamt 26 Rettungsdienstbereiche. Sie unterstehen dem Bayerischen Staatsministerium und haben mehrere Aufgaben. Dazu zählen

* die Notfallrettung

* ärztlich begleitete Patiententransporte

* Kranken- und Patiententransporte

* die Patientenrückholung

* die Bergrettung, Höhlenrettung und die Wasserrettung

Jeder der 26 Rettungsdienstbereiche verfügt über eine eigene Rettungsleitstelle. Alle Notrufe werden dort unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 entgegengenommen. Der Rettungsdienst wird überwiegend aus den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung finanziert. Für die Wasser- sowie die Berg- und Höhlenrettung unterstützt der Freistaat Bayern die einzelnen Rettungsdienste mit einem Investitionskostenbeitrag.

Durch die zahlreichen Krankenhäuser und spezialisierten Fachkliniken sowie durch die Rettungsdienststellen ist landesweit eine flächendeckende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung gewährleistet.

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